ANTIDOT | Eine Form von Heimat.

Ein Form von Heimat. Zwischen Dystopien und Kochrezepten.

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Die Chroniken von Naan'ia

Naan, eine in Süd- (Indien) und Zentralasien verbreitete Brotsorte aus gesäuertem Teig, die von der Beschaffenheit ein wenig an Pizza-Boden erinnert und sich hervorragend als Beilage zu diversen Speisen eignet.

Traditionell wird Naan über offener Glut gebacken. Und genau hier stellt man sich jetzt die Frage ob ein offenes Feuer in der heimischen Küche eine gute Idee ist. Natürlich könnte man auch auf diese fertigen, gummiartigen und vakuumverpackten Alternativen im Supermarkt zurückgreifen. Oder aber man wirft die Tradition über Bord und greift zu einer beschichteten Pfanne.

Zutaten für 6-8 Personen

So geht's

  1. Zuerst den Zucker und die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Und das Ganze etwa 10 Minuten gehen lassen.
  2. Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Vertiefung drücken. Ghee zugeben (Mach mir den Buttersee!), danach Salz und Hefemischung.
  3. Zu einem glatten Teig verarbeiten. Diesen dann an einem warmen Ort etwa 1.5 Stunden gehen lassen.
  4. Hände und Arbeitsplatte anständig mit Mehl bestäuben. Den Teig in kleine, etwa golfballgroße Stücke teilen (nimm ein großes Küchenmesser!). Jedes Teigstück erst zu einer Kugel und dann zu einem flachen (ich mein’ das ernst – FLACH!!!) Fladen formen. Die fertigen Fladen ebenfalls mit Mehl bestäuben.
  5. Eine beschichtete Pfanne mit einem Ghee-getränktem Küchentuch ausreiben und heiß werden lassen (die Pfanne, nicht das Tuch).
  6. Fladen nacheinander hineingeben und von beiden Seiten backen. Hier empfiehlt sich die Verwendung eines Fleischwenders zum Flachhalten der Fladen. Pfanne zwischen den Backvorgängen immer wieder kurz ausreiben.

Pedro ist irgendwas Mitte dreißig und Geschäftsführer / Designer bei ticktoo Systems im schönen Bamberg. Darüber hinaus frönt er seinen Leidenschaften, von denen er hin und wieder hier berichtet. Du erreichst ihn per E-Mail unter me@antidot.org.

21.01.2011

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